Der Offizier 3/19 Wehr- und sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 6/9/19

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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Fast schon traditionell liegt der Redaktionsschluss auch dieser Ausgabe von „Der Offizier“ unmittelbar vor einem bedeutenden Ereignis in der österreichischen Sicherheits- und Wehrpolitik. Diesmal ist es der durch Bundesminister Mag. Thomas Starlinger bis Mitte September dieses Jahres angekündigte Zustandsbericht zum Österreichischen Bundesheer, der im Detail aufzeigen soll, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, um den Schutz der österreichischen Bevölkerung auch in Zukunft noch gewährleisten zu können. Der ÖOG ist es gelungen, den Verteidigungsminister zu interviewen, und sie gibt dieses Interview in der vorliegenden Ausgabe auch wieder. Es ist eine spannende Zeit, denn das, was man derzeit offen aussprechen darf, wurde bisher unter Androhung oder sogar Durchführung von disziplinären Maßnahmen unterbunden. Zu sehr und zu lange waren die jeweilige Parteiräson und das tagespolitische Beliebtheitsbarometer bestimmende Faktoren der Darstellung der tatsächlichen Situation. Aber wird sich etwas ändern? Nun, die Pessimisten haben ihre Antwort schon gefunden und verneinen ganz kräftig. Die Optimisten haben wieder einen Funken an Hoffnung, dass bei der verantwortlichen und budgetbestimmenden Politik doch einmal die Einsicht einkehren könnte, dass Streitkräfte unter Berücksichtigung von Inflation und Teuerung, aber vor allem auch der erwarteten personellen und materiellen Leistungsfähigkeit mit dem bestehenden Budget nicht sinnvoll betrieben werden können. Eines ist jetzt auf jeden Fall sichergestellt: Es kann niemand sagen, man hätte es nicht gewusst. Als sicher bemerkenswert angesehen werden kann jedoch das allgemeine Schweigen zu diesem Thema im Wahlkampf. Allenfalls auftauchenden Reduzierungsbefürwortern sei heute schon ins Stammbuch geschrieben: Das Bundesheer braucht Neues, Zusätzliches und ein Mehr von allem, das gilt auch fürs Personal. Wie bewundernswert sind doch Staaten, in denen finanziell bedingte Schwächen der Streitkräfte auch behoben werden.
Ihr Chefredakteur
Herbert Bauer

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