Der Offizier 2/18 Wehr- und sicherheitspolitisches Bulletin Nr. 3/6/18

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Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!

In der Einleitung zum „Offizier“ 1/18 war von der anfangs des Jahres gegebenen seltsamen Ruhe zu sprechen und eine Hoffnung zu äußeren, dass es einen vielleicht noch geheim zu haltenden finanziellen Groß-Input geben könnte, der eine Fortsetzung der Entwicklung des Heeres mit den durch das damalige Parlament „erzwungenen“ finanziellen Zusagen ermöglicht. Nun, heute wissen wir, dass es eine gewisse Differenz zwischen den Ankündigungen vor der Wahl und dem Vollzug im beabsichtigten Budgetplan gibt. „Heeresreform – Start – Stop – Reset“ ist nun der grafische Ausdruck auf unserem Cover, zu den Vorgängen, die wahrnehmbar sind. Die Bereitschaft, in das Heer zu investieren, hat, augenscheinlich in Korrelation mit den abnehmenden Flucht- und Migrationsgroßereignissen an unseren Grenzen, wieder abgenommen. Die Verteilung der vorhandenen finanziellen staatlichen Mitteln wurden durch die Steuerungsgruppe bei den Koalitionsverhandlungen anders gewichtet, als es durch das Bundesheer erhofft wurde. Der politischen Eigendynamik folgend, wird selbst das Stagnieren bereits als Erfolg gewertet und wir sehen uns aufgefordert, das anzuerkennen. Natürlich ist es ein gewisser Erfolg, wenn ein Hungerleider nicht noch weniger zu essen bekommt als bisher, es ist aber auch eine Tatsache, dass er seine Mangelerscheinungen so nicht ausgleichen können wird. Die weit verbreitete irrige Ansicht, dass das Heer durch Organisationsänderungen den seit Jahrzehnten gegebenen Investitionsrückstau ausgleichen kann, wird nicht besser, indem man sie kontinuierlich in Wort und Tat wiederholt. Kontinuität in der Entwicklung wäre das Gebot der Stunde, die Realität allerdings ist ein immer wieder erforderliches Anpassen der Planungen an die von Ankündigungen und Zusagen abweichenden finanziellen Mitteln. Diese Ausgabe von „Der Offizier“ informiert zu diesen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln und setzt damit die Tradition der Österreichischen Offiziersgesellschaft als sicherheitspolitisches Gewissen der Republik Österreich fort.

Ihr Chefredakteur   

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