ORF: Auslandseinsätze: Offiziersgesellschaft gegen Aufstockung

Zwei Tage vor dem Treffen zwischen Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) zum Thema Auslandseinsätze hat sich die Österreichischen Offiziersgesellschaft (ÖOG) gegen eine personelle Aufstockung ausgesprochen.
Vor dem Hintergrund der Budgetsituation sei die derzeitige Beteiligung „ausreichend“, so ÖOG-Präsident Erich Cibulka heute im Ö1-Mittagsjournal.
Derzeit sind 800 Bundesheersoldaten im Ausland stationiert, knapp 600 davon im Kosovo. In Zeiten knapper Mittel sollten „Inlandsausgaben und die Miliz Vorrang haben“, sagte der Chef der ÖOG.
Im Regierungsprogramm wurde ein Kontingent von 1.000 Mann im Ausland vereinbart. Kurz hatte grundsätzlich eine „schnelle“ Aufstockung des Kontingentes der Auslandseinsätze gefordert, wollte sich aber geografisch nicht festlegen. Klug hatte vor Weihnachten weitere österreichische Auslandseinsätze nicht ausgeschlossen, auch nicht in den Krisenherden in Afrika.
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