Nr. 26/11/11 Vorstand der ÖOG im Amt bestätigt

ÖOG fordert die Beibehaltung der Wehrpflicht
Am 5.11.2011 fand in Salzburg die Delegiertenversammlung der Österreichischen Offiziersgesellschaft statt. Der Vorstand mit dem Präsidenten Hptm Hofrat Dr. Eduard Paulus wurde dabei mit einer Stimmenthaltung in seinem Amt bestätigt.
Große Zustimmung fand der Vortrag des Wehrsprechers der SPÖ, Abg z NR Stefan Prähauser, der sich persönlich einmal mehr eindeutig zur Allgemeinen Wehrpflicht bekannte. Dasselbe taten in ihren Grußworten der Vorsitzende des Landesverteidigungsausschusses im Nationalrat, Abg z NR RA Bgdr Dr. Peter Fichtenbauer und Abg z NR und Wehrsprecher der ÖVP Abg z NR Oswald Klikovits sowie  Abg zum Salzburger Landtag HR Dr. Josef Schöchl ferner  Zentralausschuss-Vorsitzender/BMLVS Oberstleutnant Schrottwieser, Obmann Interessensgemeinschaft der Berufsoffiziere (IGBO)  Oberst Albel, Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) Vizeleutnant  Kellermayr  und  Präsident Bundesvereinigung der Milizverbände Brigadier Dr. Schaffer.
General Mag. Entacher, der ebenfalls als Ehrengast anwesend war, wurde mit besonderem Applaus bedacht.
Abg z NR Stefan Prähauser wurde für seine mutige Haltung mit
einem der höchsten Orden der Österreichischen Offiziersgesellschaft
ausgezeichnet.
Die Delegiertenversammlung fasste eindeutige Beschlüsse zur Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht und zur Wiedereinführung
verpflichtender Milizübungen
und fordert von allen politischen
Entscheidungsträgern klare Reformentscheidungen, wie das militärische
Sicherheitsinstrument in Zukunft zu gestalten ist. Gefordert wird vor allem eine Reduzierung der Militär- und Zivilverwaltung auch im BMLVS, zugunsten der Truppe und einer größeren Milizkomponente mit allgemeiner Wehrpflicht.
Eine Reform muss für die Zukunft auch weiterhin die Erfüllung der
Inlandsaufgaben des Bundesheeres sicherstellen.

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