“Sicherheitsmaximierung, nicht Kostenminimierung”

Wien, 16.02.11 (KAP) Der Katholische Laienrat Österreichs (KLRÖ) hat in der aktuellen Wehrpflicht-Debatte eine sachliche Diskussion und das Ende des parteipolitischen Taktierens eingemahnt. Alle Maßnahmen des Staates müssten in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der
Sicherheitsmaximierung und nicht dem der Kostenminimierung gesehen werden, heißt es in einer aktuellen Resolution des KLRÖ. Zugleich regte der KLRÖ einen alle Bürger gleichermaßen verpflichtenden „Österreichdienst“ an, sollte es zu einer Änderung des bestehenden Systems kommen.
Der KLRÖ erinnert daran, dass es nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht des Staates sei, von den Bürgerinnen und Bürgern Leistungen zum Erhalt des Staatsganzen einzufordern. Dazu gehörten z.B. die Steuerpflicht und – in einem Land, das auf seiner Neutralität beharrt und daher keinem militärischen Bündnis beitreten
kann – auch der Wehr- und der Zivildienst.
Mehr auf http://www.kathpress.at

Powered by Martin HEINRICH