Leserzuschriften

Nachstehend ein Teil der uns in jüngster Zeit zugegangenen Zuschriften. Das Verhältnis von zustimmenden und kritischen Anmerkungen zur Linie der ÖOG wurde berücksichtigt. Die Meinungen, die in den Zuschriften vertreten werden, müssen sich nicht mit der Ansicht der ÖOG decken. Im Sinne der Meinungsfreiheit werden sie jedoch veröffentlicht. Aus derzeit nachvollziehbaren grundsätzlichen Erwägungen bleiben die Meldungen ungezeichnet, die Verfasser sind jedoch der Redaktion bekannt. Der Moderator des Forums stellt die mittels Mail oder Brief eingegagenen Beiträge ins Netz, da die Schreiber keine Mitglieder der ÖOG sind und sich daher nicht in unserem Forum registrieren können:

19 Gedanken zu “Leserzuschriften”

  1. (agekürzt) Ein Berufs- oder ein Freiwilligenheer ist in Österreich nicht durchführbar, das wäre ein Witz und voller Fanatiker, Pseudo Rambos und dergleichen.
    Fähige Leute bekommt man doch in erster Linie durch den Grundwehrdienst, dort kommt man mit der Materie zumeist in berührung weil man seinen Dienst für seine Heimat versieht und sich im Zuge dessen dafür zu interessieren beginnt.
    Bitte machen sie Wirbel, machen sie von sich reden, lassen sie sich nicht derartig abmontieren!
    Wehren sie sich, sie sind das Heer und somit die Souveränität unserer Nation ob sie momentan gefährdet ist oder nicht, wer die Geschichte kennt weiß „wo Menschen am Werk sind ist nichts gesichert“!
    Dieses wunderschöne Land und seine Nation braucht sie!!!
    Sie weiß es halt nur dann wenn es brenzlig wird, hoffen wir dass es das nie wird, aber das steht leider in den Sternen…

  2. Geschätzte Herren der Offiziersgesellschaft!
    Bekannt ist schon seit jeher die Ablehnung unseres Heeres durch die SPÖ. Das hat historische Gründe. Der Zerstörer unserer Landesverteidigung ist Darabos aber nicht. Das haben schon die Minister vor ihm getan. Erinnert sei nur an Minister Platter und dessen Vorgänger. Wer hat die ÖVP gehindert in den 7 Jahren ihrer Alleinregierung – die FPÖ war damals ja lediglich ein Beiwagerl – unser Bundesheer finanziell ordentlich auszustatten?
    Weshalb gab es seinerzeit keine Aufschreie aus der Offiziersgesellschaft? Das fragen sich derzeit viele Bürger denen unser Bundesheer noch ein Anliegen ist. Da sie Kritik erst jetzt üben, sehen viele Bürger parteipolitische Hintergründe. Sie würden erst wieder glaubwürdig, wenn Sie auch die Zerstörungen der vorigen Minister kritisieren würden.
    Mit freundlichen Grüßen

  3. Sehr geehrte Herren!
    Völlig gerechtfertigt Ihre Kritik am Minister. Untragbar der Mann!!!! Nicht locker lassen!!!
    Beste Grüße

  4. Sehr geehrter Dr. Paulus, werter Kamerad, ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre klaren und deutlichen Worte gegenüber dem absolut untragbaren Minister. Es freut mich sehr, daß diese von den Medien heute in großer Breite veröffentlicht wurden; sie bildeten einen wohltuenden Gegenpol zu all dem Unsinn, den wir seit Wochen vermittelt bekommen. Das mediale Gefechtsfeld darf nicht alleine den selbsternannten Verteidigungsexperten und Heeresgegnern überlassen werden. Sie sprechen mir und vielen anderen verantwortungsbewußten Österreichern/-innen aus der Seele. Mit kameradschaftlichem Gruß

  5. Ihr wollt das der minister zurücktreten soll da glaube ich das die herrn offiziere zueücktreten sollen vor allem die über 60 die nichts neues wollen und keine reform diew nur sitzen und steuergelder verschwenden so sehe ich das. ich bin ein ehrlicher steuerzahler der auch kämpfen muss im Wirtschaftsleben ihr verschleudert das steuergeld

  6. Den Ausdruck Köpferollen kennen wir aus dem Mittelalter, wo man Andersgläubigen oder Andersdenkenden die Köpfe abschlug. Aus der Zeit von 1936 – 1945 ist uns dieser Ausdruck noch erinnerlich, doch fanden aus dem gleichen Grund die Tötungen damals anders statt. Auch heute kennt man das Köpferollen in den diktatorisch regierten Ländern. Und obwohl sich Österreich als demokratisch bezeichnet und die Politiker sogar als sozial, tritt auch hier nun die Unart des Köpferollen in Erscheinung. Und zwar bei der Heeresdebatte. Da kündigt man das Köpferollen Andersdenkender an, obwohl diese seit mehr als 40 Jahren Berufssoldaten mit entsprechender Erfahrung sind und der, der die Köpfe zum Rollen bringen will ein Wehrdienstverweigerer als Verteidigungsminister, in einer angeblich sozial/liberal agierender Regierung ist. ein ehm. Präsenzdiener

  7. Sehr geehrte Herren! Volle Zustimmung zu Ihrer Rücktrittsforderung an den Minister Darabos! Mit freundlichen Grüßen

  8. Sehr geehrte Herrn! Die Äußerung, dass Minister Darabos für die Demokratie untragbar ist, geht zu weit! Meiner Meinung geht in der österreichischen Demokratie das Recht vom Volk und dessen gewählten Vertretern aus! Niemals von Offizieren! Entschuldigen Sie sich öffentlich für diese politische Entgleisung! Mit freundlichen Grüßen

  9. Hallo her Präsident, hier ist XX, ich melde mich aus meinem Einsatz aus dem Kosovo und stelle mir bei Beobachtung der derzeitigen Diskussion die Frage warum wir in Zusammenarbeit mit dem Milizverband und der UOG nicht eine SMS und e-mail Kampagne starten bei der wir den zuständigen Personen und Institutionen unser Mißfallen über die undemokratische Vorgangsweise bei der nach Darabos offenen Diskussion und Meinungsbildung über Wehrpflicht ja oder nein und alle Folgeerscheinungen kund tun ?
    Moderne Medien für ein modernes, schlagkräftiges milizbestimmtes Heer! Es lebe die Demokratie, das Österreichische Bundesheer und die hoffentlich noch lange demokratische Republik Österreich! Hochachtungsvoll

  10. Sehr geehrter Herr Präsident! Ich bedanke mich aufrichtig für Ihr Einstehen für die Meinungsfreiheit. Es muss für alle, auch für einen Generalstabschef, in einem freien Land erlaubt sein, seine Meinung frei und ohne Furcht vor Repressalien zu äußern. Das derzeitige Klima der Angst im Diskussionsprozess stimmt mich mehr als nachdenklich! Um dieses Recht auf freie Meinung zu erhalten, lohnt es sich zu kämpfen. Oft keimt der Gedanke an eine Demonstration auf, um die Wichtigkeit dieses Rechts zu untermauern.
    Das Ganze ist unabhängig vom Thema „Wehrpflicht“. Hier gibt es Pro und Contra, wobei schlussendlich die Politik (das Parlament) zu entscheiden hat. Nochmals herzlichen Dank

  11. Gegen die Formulierung „ein kaputter Haufen“ in der „Kronen Zeitung“ wehre ich mich als Staatsbürger und ehemaliger aktiver Soldat des Bundesheeres. Ich wehre mich auch im Namen aller Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, im Aktiv- und Reservestand. die von einem außer Rand und Band geratenen Redakteur der unter dem Schutzschirm der „Krone“ das Bundesheer pauschal in die Pfanne gehauen hat. Denn dieser „kaputte Haufen“ sprich alle vorgenannten Männer und auch Frauen, haben sich und setzen sich bis zur Stunde vorbehaltlos für diese Land und seine Menschen ein. Sie setzen sich ein bei allen Katastrophen und unwägbaren Ereignissen, die über unser Land hereingebrochen sind, und noch hereinbrechen werden, kraft ihres Gelöbnisses zur Treue für Volk und Vaterland immer und jederzeit. Das Bundesheer hat es nicht notwendig von einem Redakteur in unqualifizierter Art und Weise herunter gemacht zu werden. Wenn Kritik angebracht ist, soll man sie sachlich und fair zur Sprache bringen, denn eines ist auch zu bedenken, unter dem Begriff „Haufen“ verbergen sich auch Menschen die ihrem Vaterland loyal dienen. Der irreparable Schaden der durch solche Artikel dem Verständnis der Wehrbereitschaft unserer jungen Männer angetan wird, steht auf einem anderen Blatt.

  12. Langsam krieg‘ ich Angst, wenn nun ein weiterer Journalist das Primat der Politik als das legitime Weisungsrecht eines Ministers an Beamte versteht. Wenn gestern in der ZiB 2 Karner so einen Geisteshaltung offenbart hat, mag das erklärbar sein. Wenn aber etwa auch der innenpolitische Kommentator der ZiB 1 ähnlichen Schwachsinn verzapft, offenbart sich entweder Unwissenheit oder das Volk wird für blöd verkauft. In Anlehnung an Kreisky kann man nur empfehlen: Lernen sie Staatswissenschaften, Herr/Frau Reporter! Und die Frau Reporter sei daran erinnert, dass es auch Kartenspiele gibt, in denen der Unter den Ober sticht. Dann nämlich, wenn es ein Atout gibt. Leider ist für mich in der österreichischen Politik derzeit keines in Sicht.

  13. Sehr geehrte Kameraden! Mit großem Entsetzen und tief betroffen habe ich am 24. Jänner 2011 in den Nachrichtensendungen des Österreichischen Rundfunks (Zeit im Bild um 19:30 Uhr und 22:00 Uhr) von der Abberufung des Chefs des Generalstabes, General Edmund Entacher, erfahren und bedaure diesen Schritt sehr.
    Zutiefst enttäuscht und in meiner Ehre gekränkt bin ich als ehemaliger Offizier auf Zeit und Milizoffizier von Herrn Bundesminister Darabos betreffend seines Vergleiches der Offiziersgesellschaft und der Milizverbände mit dem Fußballclub Kroatisch Minihof und einer Kochschule. Im Besonderen, da ich im Jahre 1991 als ZS-Offizier am Einsatz gemäß § 2 lit. a des Wehrgesetzes zum Wohle des österreichischen Volkes an vorderster Front an der Österreichischen-Yugoslawischen Grenze in Straß in der Steiermark teilgenommen habe.
    Ich bin ziviler Bediensteter im BMLVS und bereits in den Reservestand versetzt und habe obigen Text auch in einem eMail an General Entacher übersandt. Ich finde die Aussage des HBM als Beleidigung für alle Österreichischen Offiziere und alle Milizsoldaten! Mit kameradschaftlichen Grüßen

  14. Sehr geehrte Kameraden! Mit großem Entsetzen und tief betroffen habe ich am 24. Jänner 2011 in den Nachrichtensendungen des Österreichischen Rundfunks (Zeit im Bild um 19:30 Uhr und 22:00 Uhr) von der Abberufung des Chefs des Generalstabes, General Edmund Entacher, erfahren und bedaure diesen Schritt sehr.
    Zutiefst enttäuscht und in meiner Ehre gekränkt bin ich als ehemaliger Offizier auf Zeit und Milizoffizier von Herrn Bundesminister Darabos betreffend seines Vergleiches der Offiziersgesellschaft und der Milizverbände mit dem Fußballclub Kroatisch Minihof und einer Kochschule. Im Besonderen, da ich im Jahre 1991 als ZS-Offizier am Einsatz gemäß § 2 lit. a des Wehrgesetzes zum Wohle des österreichischen Volkes an vorderster Front an der Österreichischen-Yugoslawischen Grenze in Straß in der Steiermark teilgenommen habe.
    Ich bin ziviler Bediensteter im BMLVS und bereits in den Reservestand versetzt und habe obigen Text auch in einem eMail an General Entacher übersandt.
    Ich finde die Aussage des HBM als Beleidigung für alle Österreichischen Offiziere und alle Milizsoldaten! Mit kameradschaftlichen Grüßen

  15. Sehr geehrte Damen und Herren ! Auf die unten stehenden Zeilen wird verwiesen. Der Zeitpunkt ist da, wo die ÖOG Farbe bekennen muss ! Wir müssen in die Öffentlichkeit gehen. Wenn jeder Verein und viele andere Gruppierungen und Lichterlträger Demonstrationen gegen die Republik veranstalten können, ist es unsere Verpflichtung gegen Fehlentwicklungen – die Republik ist wirklich in Gefahr – aufzutreten und die Öffentlichkeit durch eine Großdemonstration aufzurütteln und für die Republik zu demonstrieren. Überdies wäre der teure Herr Oberbefehlshaber (= Bundespräsident) auf seine Verpflichtungen hinzuweisen. Wenn länger geschwiegen wird machen wir uns mitschuldig ! Auch wohlformulierte Erklärungen und Presseaussendungen der ÖOG sind nicht mehr angebracht. Alle Berufssoldaten (Offiziere, Unteroffizieren und alle anderen) sollten ihr Versteckspiel aufgeben, das darin besteht in Zivil zum Dienst und in Zivil vom Dienst nach Hause zu gehen, sondern in Uniform zum und vom Dienst gehen – alles andere beweist nur Verzagtheit und Mutlosigkeit. Wie sagt Christus : Auch dort wo wir Nachteile und Verhöhnung befürchten müssen sollen wir zu unserer Überzeugung stehen! Ausgerechnet der „Sozialist“ Entacher hat uns ein solches Beispiel gegeben !
    Darüberhinaus sollten alle aktiven Offiziere und Soldaten und auch alle früheren Präsenzdiener die Wehrdiensterinnerungsmedaille an den Herrn Minister oder besser noch an den Herrn Oberbefehlshaber zurückschicken ! Haben wir endlich Mut !

  16. Sehr geehrte Kameraden, ich möchte bitte anfragen ob es eine – nunmehr dringend nötige – Protestplattform oder Unterschriftenaktion z.B. zur Vorlage beim Bundespräsidenten etc. gibt um endlich diesen gemein- und staatsgefährdenden Minister auf Steuerzahlerskosten a ) los zu werden und b) unseren General ins Amt zurückzuholen. Auch ich sehe große und reformbedürftige Mängel beim Heer, aber….. jetzt ist es zu viel der Dummheit und wer weiter schweigt macht sich schuldig ! Mit kameradschaftlichen Grüßen

  17. Verteidigungsminister als Zauberer der Nation! In der Frage der Sicherheit braucht unsere Österreichische Nation und als neutraler Staat kompetente Fachleute, die diese Sicherheit für die Bevölkerung definieren und umsetzen können. Da geht es einfach nicht an, daß ein ehemaliger Zivildiener so einfach aus dem Hut gewisse „Modelle“ zaubern will. Zudem sollte er sich in der Wortwahl eher um eine verbale Abrüstung bemühen. Einem Offzier, der sich couragiert zu diesem wichtigen Thema äußert mit „persönlichen Konsequenzen“ zu drohen, ist das Letzte und erinnert an stalinistische Polit-Methoden. Die Österreichische Bevölkerung hat seit dem Staatsvertrag die Wehrpflicht mitgetragen und ist mit eine Säule in unserem Heer. Leider gibt es politische Strömungen, die das Bundesheer abschaffen wollen, die einer Wehrpflichtauflösung das Wort reden. Das sind einfach dumme Träumereien, denn in unserer Eigenverantwortung als neutraler Staat sind wir verpflichtet, für unsere Sicherheit so zu sorgen, daß der Bürger ruhig schlafen kann.
    Mit einem solchen Verteidigungsminister haben wir den Bock zum Gärtner gemacht, der EU-konform alles tut, was Brüssel so gerne sehen will. Nicht ohne Grund haben sich nun Offiziere mit Zivilcourage zu Wort gemeldet, weil im Bundesheer die Leidensfähigkeit ihre Grenze gefunden hat.
    Die „Kacke dampft“ und bevor es richtig zu stinken beginnt, sollte der verantwortliche Minister den Kochlöffel abgeben und vom heißen Herd zurücktreten. Zu viel ist schon verbockt worden, der Steuerzahler macht nicht mehr mit, Herr Darabos.

  18. Sehr geehrte Damen und Herren der ÖOG, unsere Politiker haben das Bundesheer nie geliebt, die österreichischen Bürger schon. Bei öffentlichen Auftritten und am Nationalfeiertag haben sie überzeugend ihr Heer gelobt und ihre Sympathie bekundet.
    Robert Lichal war meiner Meinung nach einer der besten Verteidigungsminister und was hat die grundsätzliche Politik gemacht? Ein System der Aushungerung wurde betrieben und die führenden Kader mußten sich als Weltmeister im Improvisieren üben. Die Wehrpflicht hat ihren Ursprung im Wehr-Recht, im Recht des freien Bürgers, sich mit Waffen zu versorgen. Wer die Wehrpflicht abschafft, schafft damit auch das Recht ab, sich zu wehren. Wir haben keinen Feind an der Grenze stehen, die eigenen Bürger werden zunehmend feindlich
    gegenüber der Wehrpflicht. Was in diesen Tagen geschieht, ist einfach grausam und undenkbar. Noch haben wir eine Demokratie und wir können uns noch wehren. Wir sollten es tun und ich sage Dank an all‘ jene, die mit Courage die Vorstellungen eines Zivildieners öffentlich ablehnen. Mit freundlichen Grüßen

  19. sehr geehrte damen und herren (ich gehe einmal davon aus, dass es im offizierskorps des österr. bundesheeres mittlerweile auch damen gibt),

    zwischen 1973 und 1983 diente ich in der andreas hofer kaserne in absam als fahrlehrer. zwar erreichte ich dort nur den dienstgrad eines stabswchtmeisters erlaube mir aber als ehemaliger berufssoldat und mündiger österreicher zur causa Minister Darabos/General Entacher doch meine gedanken und überlegungen in worte zu fassen.

    zunächst einmal bin auch ich, als ehemaliger wehrpflichtiger und unteroffizier der meinung dass wir in österreich auf die allgemeine wehrpflicht nur schwer verzichten können. alleine die unzähligen assistenzleistungen des bundesheeres im katastrophenfall sind ohne wehrpflicht nur schwer vorstellbar.

    vielleicht sehe ich es etwas verkürzt, habe auch nicht den strategischen weitblick um mir wirklich ein urteil erlauben zu können – aber ein abweichen von der wehrpflicht würde doch letztlich bedeuten, dass wir, na sagen wir einmal, zumindest sehr sehr viele häuptlinge und nur sehr wenige indianer haben würden – um dieses bild zu vergleichen.

    gegenüber herrn general entacher möchte ich meine tiefe hochachtung zum ausdruck bringen. meiner meinung nach ist er einfach aus verantwortungsbewußtsein und überzeugung, ohne auf parteipolitische überlegungen für seine ideale und für die allgemeine wehrpflicht eingetreten. natürlich spielt in dieser hochachtung ihm gegenüber auch die tatsache, dass ich ihn während einiger monate dienstlichen aufenthaltes in kufstein irgendwann in den 70er jahren (ich glaube mich zu erinnern als oberleutnant?) persönlich kennen gelernt habe.

    die offiziersgesellschaft mit dem fußballverein von kroatisch minihof zu vergleichen – damit hat sich minister darabos nach meinem dafürhalten selbst abqualifiziert. vor allem aber ist dieser vergleich eine beschämende missachtung seiner unmittelbaren mitarbeiter – den offizieren des österr. bundesheeres.

    bleibt zu hoffen, dass das österreichische offizierskorps ohne ansehen jedweder parteizugehörigkeit geschlossenheit und einheit zeigt. letztlich bleibt ja doch die frage ob ein mann ohne die geringste militärische erfahrung (nicht einmal einen grudnwehrdienst) als verteidigungsminister überhaupt tragbar ist.

    mit freundlichen grüßen

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