Nr. 10/07/10 ÖOG für Aufrechterhaltung der Wehrpflicht

Die ausbrechende „Saure – Gurken – Zeit“ veranlasst wieder einmal selbsternannte sogenannte „Experten“ und erklärte Gegner des Bundesheeres, die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht zu fordern.
Die ÖOG tritt für die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht ein.
Es existiere angeblich keine Bedrohung und die Sparzwänge würden die Abschaffung auch nahe legen. Die Österreichische Offiziersgesellschaft dankt ausdrücklich dem Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Herrn Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer, Herrn Bundesminister für Landesverteidigung Mag. Norbert Darabos, Herrn General Mag. Entacher als Chef des Generalstabes sowie dem Vorsitzenden des Landesverteidigungsausschusses und Wehrsprecher der FPÖ Brigadier Dr. Peter Fichenbauer und den Wehrsprechern von ÖVP und SPÖ, Ing. Norbert Kapeller und Stefan Prähauser, für das klare Bekenntnis zur allgemeinen Wehrpflicht. Unsere Grundwehrdiener sind die für den Staat finanziell günstigsten Soldaten, die allein noch ein paar tausend Mann Truppenkörper sicherstellen, die allein noch den Sinn eines Dienstes an der Gemeinschaft in die Bevölkerung transportieren und die allein noch im Katastrophenfall wenigstens eine gewisse Anzahl von jungen leistungsfähigen Hilfskräften garantieren. Unsere Grundwehrdiener garantieren darüber hinaus den qualifizierten Nachwuchs für das Berufskader. Viele hochqualifizierte österreichische Berufssoldaten hätten nie zum Heer gefunden, hätten sie nicht einrücken müssen. Eine Berufsarmee ist für einen Kleinstaat in ausreichender Zahl nicht rekrutierbar und erst recht nicht finanzierbar. Die Qualität der einfachen Soldaten sinkt mangels freiwilliger Meldungen an den unteren Rand der Gesellschaft. Dies wird auch in Schweden so werden wie es in anderen Berufsarmeen bereits der Fall ist. Das kann keine vernünftige Staatsbürgerin, kein vernünftiger Staatsbürger wollen. Die Österreichische Offiziersgesellschaft tritt daher ganz entschieden für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht ein. Gegenteilige Forderungen sind weltfremd, finanzpolitisch kontraproduktiv, populistisch und nicht im Interesse der österreichischen Bevölkerung. Die auch im Ausland immer hochgelobte Qualität österreichischer Berufs- und Milizsoldaten, die sich nicht nur fachlich, sondern auch im Benehmen ausdrückt, beweist es.
Rückfragen: Präsident Paulus 0664 24 20 432

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