Die Organisatoren der Gedenkfeier, Tirols Militärkommandant Generalmajor Mag. Herbert Bauer (links) und der Präsident des Tiroler Schwarzen Kreuzes Hermann Hotter (rechts) mit Landeshauptmann Günther Platter, welcher die Gedenkansprache hielt. (Quelle: OStv Hörl)Mit 5.680 gefallenen Soldaten verschiedenster Nationen und Religionen, ist der  Internationale Soldatenfriedhof Amras der bekannteste und bedeutendste Militärfriedhof Tirols und gilt mit seinen österreichischen, italienischen und sowjetischen Denkmälern über die Grenzen hinaus als Stätte für Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung.

Am 15. Oktober 2011 betonte Tirols Landeshauptmann Günther Platter in seiner Ansprach, dass Friede und Sicherheit heute Werte sind, welche an oberster Stelle in einem vereinten Europa stehen. Wir leben heute in einem Staatenverbund welcher die längste Friedensperiode auf unserem Kontinent aufweist, es gilt daher für uns Alle dieses Friedensprojekt fortzuführen. Das Totengedenken sollte uns Zeugnis und Mahnung sein, an die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit und wozu der Mensch auch fähig sein kann. Halten wir das Andenken an unsere Gefallene und an jene welche durch Gewalt um das Leben kamen hoch. Es soll uns hiermit in Erinnerung bleiben, dass der Friede das höchste Gut in unserer Gesellschaft darstellt.

Der Landesgeschäftsführer des Tiroler Schwarzen Kreuzes, Herman Hotter begrüßte Repräsentanten aus Russland, der Ukraine, Deutschland und Italien sowie die zahlreichen Ehrengäste und sprach seinen Dank an das Militärkommando Tirol aus, das für die Gestaltung und Organisation des Festaktes mitverantwortlich ist.  Der in Italienisch und Deutsch gehaltene ökumenische Gottesdienst wurde vom Militärdekan Mag. Werner Seifert, dem evangelischen Militärkuraten Richard Rotter, Franziskanerpater Reinald Romaner dem italienischen Militärkaplan des 24. Infanterieregimentes, Don Gianmarco Masiero aus Meran zelebriert.

Feierlich umrahmt wurde dieser Festakt durch die Militärmusik Tirol, die Ehrenzüge der Stabskompanie des Militärkommandos Tirol, der deutschen Gebirgsjäger aus Mittenwald sowie durch die Pradler Schützen und Abordnungen der Traditionsverbände, wie auch Kaiserjäger und Kaiserschützen.